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Ein realistisches IT-Budget für 2027 planst du von unten nach oben, nicht mit der Vorjahreszahl plus Aufschlag. Erfasse deine Geräte und Lizenzen, verknüpfe die Kosten mit deiner Personalplanung und rechne pro Mitarbeiter. Berücksichtige steigende Hardware- und Microsoft-365-Preise, plane Security als Fixkosten ein, zähle interne IT-Zeit mit und rechne 10 bis 15 % Puffer ein.
Key Takeaways
- Vorjahr plus 5 % ist kein Plan: Ein realistisches IT-Budget entsteht aus deinem Geräte-Inventar, deinen Lizenzverlängerungen und deiner Personalplanung, nicht aus der Summe vom letzten Jahr.
- Pro Kopf planen, nicht nach Umsatz: In wachsenden KMU steigen IT-Kosten mit der Zahl der Mitarbeitenden. Die IT-Kosten pro Mitarbeiter sagen dein nächstes Jahr am besten voraus.
- 2027 wird teurer: Für 2026 wird ein Anstieg der durchschnittlichen PC-Preise um 18,3 % erwartet, und viele Microsoft-365-Tarife für Unternehmen kosten seit Juli 2026 bei Verlängerung mehr.
- Versteckte Arbeit einplanen: Die Stunden, die HR, Office Management oder die Gründer in IT stecken, sind echte Kosten. Nimm sie ins Budget auf, damit du entscheiden kannst, ob du sie weiter zahlen willst.
- Mit deeploi werden IT-Kosten planbar: Transparente Preise pro Nutzer ohne Abrechnung pro Ticket, ein Inventar für alle Geräte und Lizenzen und bis zu 75 % geringere IT-Kosten im Vergleich zu klassischen MSPs.
Es ist Oktober, die Finanzabteilung will bis Freitag die Zahlen fürs nächste Jahr, und in der IT-Zeile steht „Vorjahr plus 5 %“. Genau so wird in vielen KMU das IT-Budget geplant, und genau deshalb passt es schon im März nicht mehr. Bei deeploi sehen wir dieses Muster bei über 200 Unternehmen: Laptops werden in Wellen gekauft, Lizenzen verlängern sich automatisch, und Stunden an versteckter IT-Arbeit tauchen in keiner Tabelle auf. 2027 kommt zusätzlicher Druck dazu, denn Hardware und Microsoft 365 werden teurer. In diesem Leitfaden erfährst du, was in ein realistisches IT-Budget gehört, wie du es in sieben Schritten aufbaust, wie viel KMU für IT ausgeben sollten und wie du die Kosten planbar machst.
Warum IT-Budgets in KMU an der Realität scheitern
Die meisten IT-Budgets in kleinen und mittleren Unternehmen scheitern nicht an schlechter Planung, sondern daran, dass gar nicht richtig geplant wird. IT liegt oft bei der HR-Managerin, dem Office Manager oder einem Gründer, der das Thema neben seinem eigentlichen Job übernommen hat. Wir nennen diese Rolle den Accidental IT Owner. Für eine Planung von unten nach oben fehlen Zeit und Daten, also wird hochgerechnet.
Diese Lücken sehen wir am häufigsten:
Ein realistisches IT-Budget schließt diese Lücken mit Daten, die du schon hast: dein Geräte-Inventar, deine Lizenzliste und deine Personalplanung.
Was in ein realistisches IT-Budget für KMU gehört
Ein IT-Budget für KMU umfasst mehr als Hardware und Software. Es deckt alles ab, was dein Team in den nächsten 12 Monaten produktiv und eure Daten sicher hält, inklusive der Arbeit, die Menschen in den IT-Betrieb stecken.
Eine Entscheidung beeinflusst fast jede Zeile: Kaufen oder leasen. Gekaufte Hardware ist eine Investition (CapEx), die das Budget auf einen Schlag belastet. Leasing macht daraus planbare laufende Kosten (OpEx), verteilt über die Lebensdauer des Geräts. Gerade in Wachstumsjahren lässt sich das deutlich leichter planen.

IT-Budget planen in 7 Schritten
Mit diesen Schritten baust du dein Budget von unten nach oben auf. Rechne beim ersten Mal mit ein bis zwei Arbeitstagen. Danach ist es ein Update, kein Neubau.
1. Bestand aufnehmen
Liste jedes Gerät mit Kaufdatum, zugeordneter Person und Garantiestatus auf. Dasselbe gilt für jede Softwarelizenz: Tool, Anzahl der Lizenzen, Kosten pro Lizenz und Verlängerungsdatum. Dauert das länger als einen Nachmittag, ist das schon deine erste Erkenntnis: Ohne zentrales Inventar ist jeder weitere Schritt geraten. Mit einer zentralen Geräte- und Lizenzverwaltung hast du diese Liste in Minuten statt Tagen.
2. Budget mit der Personalplanung verknüpfen
Frag HR oder Finance, wie viele Neueinstellungen wann geplant sind und wie viele Leute gehen. Jede neue Person bedeutet einen Laptop, ein Lizenzpaket und ein IT-Onboarding. Jeder Abgang bedeutet ein Gerät, das zurückkommt, und Lizenzen, die gekündigt werden. Multipliziere deine IT-Kosten pro Mitarbeiter mit der geplanten Veränderung, Quartal für Quartal.
3. Hardware nach Lebenszyklus planen, nicht nach Ausfall
Die meisten Business-Laptops werden alle drei bis vier Jahre ersetzt. Markiere, welche Geräte 2027 dieses Alter erreichen, und verteile den Austausch über mehrere Quartale, statt alles auf einmal zu kaufen. Rechne mit den gestiegenen Preisen von 2026, nicht mit den Preisen deiner letzten Bestellung. Ob sich eine Garantieverlängerung lohnt, liest du in unserem Artikel über Garantieverlängerungen und Geräteversicherungen.
4. Lizenzen vor der Verlängerung prüfen
Trag jedes Verlängerungsdatum in einen Kalender ein und prüf es vier bis sechs Wochen vorher. Entferne Lizenzen von Ausgeschiedenen, stuf zu große Tarife herunter und leg Tools zusammen, die dasselbe tun. Allein die Lizenzoptimierung kann die Softwarekosten um bis zu 30 % senken.
5. Security und Compliance als Fixkosten einplanen
Backup, Endpoint-Schutz, Verschlüsselung und Security-Awareness sind keine optionalen Extras. Plane sie als feste Position ein und nicht als etwas, das finanziert wird, wenn noch Geld übrig ist. Wenn du mit größeren Kunden arbeitest oder unter NIS2 fällst, gehören auch Dokumentation und Audit-Vorbereitung dazu. Wie eine solide Basis aussieht, zeigen unsere Seiten zu Cybersecurity und Compliance.
6. Das Support-Modell bewusst wählen
Du hast drei Optionen: eine interne IT-Person, einen klassischen Managed Service Provider (MSP) oder eine Plattform, die Automatisierung mit persönlichem IT-Support verbindet. Vergleiche die Gesamtkosten, inklusive der internen Zeit, die jedes Modell weiterhin von deinem Team braucht, und schau dir die Abrechnung genau an. Abrechnung pro Ticket wirkt günstig, bis ein stressiger Monat kommt.
7. Puffer einrechnen und vierteljährlich prüfen
Plane 10 bis 15 % für Ungeplantes ein: ein gestohlener Laptop, eine dringende Einstellung, eine Preisänderung. Gleiche das Budget dann jedes Quartal mit den tatsächlichen Ausgaben ab. Ein Budget, das du viermal im Jahr anschaust, bleibt realistisch. Ein Budget, das du einmal im Oktober festlegst, ist im Juni Fiktion.
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Wie viel sollten KMU für IT ausgeben?
Die bekannteste Faustregel ist ein Anteil am Umsatz. Leitfäden für kleine Unternehmen nennen häufig 3 bis 6 Prozent, wachstumsstarke und regulierte Unternehmen liegen eher darüber. Als Plausibilitätscheck ist das hilfreich, als Planungsgrundlage aber schwach. Der Umsatz kann springen oder stagnieren, ohne dass sich an der Zahl deiner Laptops etwas ändert.
Für Unternehmen mit 30 bis 150 Mitarbeitenden sind die IT-Kosten pro Mitarbeiter die realistischere Planungsgröße. Fast alle IT-Kosten wachsen mit dem Team: Geräte, Lizenzen, Support, Onboarding. Wenn du weißt, was eine Person pro Jahr an IT kostet, folgt dein Budget automatisch deiner Personalplanung.
Hier ein Rechenbeispiel für ein Unternehmen mit 60 Mitarbeitenden. Die Spannen sind grobe Orientierungswerte, keine Benchmarks. Ersetze sie durch deine eigenen Zahlen aus Schritt 1.
Zwei Positionen entscheiden, wo du in dieser Spanne landest. Die erste ist Software, denn Tool-Wildwuchs ist in den meisten KMU der am schnellsten wachsende Kostenblock. Die zweite ist interne Zeit. Bei The Female Company hat eine HR-Mitarbeiterin vor dem Wechsel zu deeploi rund 30 Stunden im Monat mit IT verbracht. Danach war es weniger als eine Stunde. Diese Zeit ist ein Budgetposten, ob du sie aufschreibst oder nicht.
Kostentreiber für die IT-Budgetplanung 2027
Vier Entwicklungen treffen 2027 die meisten IT-Budgets in KMU. Keine davon ist für sich dramatisch. Zusammen sind sie der Grund, warum „Vorjahr plus 5 %“ nicht reicht. Der Druck ist auch im DACH-Raum spürbar: In der aktuellen Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe senken 24 Prozent der Befragten ihr IT-Gesamtbudget, nach 18 Prozent im Jahr 2024. Umso wichtiger ist es, dass jeder Euro im Budget sauber begründet ist.
Hardwarepreise. Ein weltweiter Speichermangel, getrieben durch die Nachfrage von KI-Rechenzentren, treibt die Gerätepreise nach oben. IDC erwartet für 2026 einen Anstieg der durchschnittlichen PC-Preise um 18,3 %, und der Mangel könnte bis weit ins Jahr 2027 anhalten. Wenn 2027 für einen Teil deiner Geräte ein Austauschjahr ist, plane mit aktuellen Preisen, nicht mit denen deiner letzten Bestellung.
Microsoft-365-Verlängerungen. Microsoft hat die Preise für Unternehmenstarife zum 1. Juli 2026 für Neuverträge und Verlängerungen erhöht. Business Basic wurde um rund 16,7 % teurer, Business Standard um 12 %, während Business Premium stabil blieb. Viele KMU spüren das erst bei der nächsten Jahresverlängerung, und die fällt oft ins Jahr 2027.
KI-Tools. KI-Assistenten kommen als Add-ons zu Tools, die du schon bezahlst, und Teams führen eigene Tools ein. Entscheide bewusst, welche du finanzieren willst, und plane sie als eigene Position, damit sie nicht unter „Software“ verschwinden.
Security und Compliance. Mit der Umsetzung von NIS2 in Deutschland hat sich der Kreis der Unternehmen mit formalen Sicherheitspflichten deutlich erweitert. Viele KMU spüren das indirekt über Anforderungen von Kunden und Lieferanten. Plane Dokumentation, Zugriffsverwaltung und Gerätesicherheit als wiederkehrende Kosten ein.
Wenn du noch eigene Server betreibst, prüf auch die Support-Enddaten: Microsoft führt das Supportende für Windows Server 2016 am 12. Januar 2027.
So machst du IT-Kosten planbar
Ein realistisches Budget ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist ein IT-Setup, bei dem die Kosten nicht von Monat zu Monat schwanken. Genau dafür haben wir deeploi gebaut: eine Plattform, die Automatisierung mit persönlichem Expertensupport verbindet. So bekommen wachsende Unternehmen vollständige IT, ohne eine eigene IT-Abteilung aufzubauen.
So zeigt sich das in deinem Budget:
- Transparente Preise pro Nutzer: Ein fester Betrag pro Mitarbeiter, alle Support-Kanäle inklusive und keine Abrechnung pro Ticket. Dein IT-Budget wird zu Mitarbeiterzahl mal bekanntem Betrag. Details findest du auf unserer Preisseite.
- Ein Inventar für Geräte und Lizenzen: Jeder Laptop, jedes Smartphone und jede Lizenz in einem Dashboard, einer Person zugeordnet. Schritt 1 deiner Budgetplanung dauert nur noch Minuten.
- Hardware-Beschaffung inklusive: Bestell Geräte direkt über die Plattform, kauf oder least sie zu flexiblen Konditionen und erhalte sie vorkonfiguriert. Leasing verwandelt große Hardware-Spitzen in planbare Monatskosten.
- Automatisiertes On- und Offboarding: Neue Mitarbeitende sind in 3 bis 5 Minuten statt 2 bis 3 Stunden eingerichtet, und Lizenzen von Ausgeschiedenen werden zentral deaktiviert. So zahlst du nicht mehr für Lizenzen, die niemand nutzt.
- Weniger interne IT-Zeit: Mit einer durchschnittlichen Support-Reaktionszeit von 12 Minuten hört dein Team auf, Stunden mit IT-Tickets zu verbringen.
Die Zahlen unserer Kunden bestätigen das. ease hat seine IT-Kosten um 40 % gesenkt, nachdem der interne Admin gegangen war, The Female Company um 62 % und Instaffo um 75 %. Über unsere Kunden hinweg senkt deeploi die IT-Kosten um bis zu 75 % im Vergleich zu klassischen MSPs. Weitere Hebel jenseits der Budgetplanung findest du in unserem Leitfaden, wie du IT-Kosten senken kannst, ohne Zwangskürzungen.

Plane 2027 mit IT-Kosten, die du vorhersagen kannst. Sprich mit unserem Team darüber, was IT pro Mitarbeiter in deinem Unternehmen kostet. Kontakt aufnehmen
Dein IT-Budget 2027, gebaut auf Fakten
Um dein IT-Budget für 2027 realistisch zu planen, brauchst du kein BWL-Studium. Du brauchst dein Inventar, deine Verlängerungstermine, deine Personalplanung und einen ehrlichen Blick auf die Zeit, die dein Team in IT steckt. Plane pro Mitarbeiter, rechne mit steigenden Hardware- und Lizenzpreisen und prüf das Budget jedes Quartal. Und wenn deine IT-Kosten lieber deinem Team folgen sollen statt dich zu überraschen, sind wir für dich da.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viel Prozent vom Umsatz sollten KMU für IT ausgeben?
Die meisten Leitfäden nennen 3 bis 6 % vom Umsatz, je nach Branche. Regulierte und schnell wachsende Unternehmen liegen darüber. Für KMU mit 30 bis 150 Mitarbeitenden sind die IT-Kosten pro Mitarbeiter die bessere Planungsgröße, weil Geräte, Lizenzen und Support mit dem Team wachsen und nicht mit dem Umsatz.
Was gehört in eine IT-Budget-Vorlage?
Mindestens Hardware, Software und Lizenzen, IT-Support und Verwaltung, Security und Compliance, interne Zeit für IT und ein Puffer von 10 bis 15 %. Ergänze eine Spalte für Verlängerungstermine und eine für geplante Personalveränderungen. So bildet die Vorlage ab, was im nächsten Jahr tatsächlich passiert.
Wie plane ich Hardware, wenn die Preise steigen?
Plane den Austausch nach Gerätealter, rechne mit aktuellen Preisen statt mit deiner letzten Bestellung und verteile die Käufe über mehrere Quartale. Leasing über eine integrierte Hardware-Beschaffung macht aus großen Einmalkäufen planbare Monatskosten.
Sollten IT-Kosten CapEx oder OpEx sein?
Beides funktioniert, aber wachsende KMU profitieren meist von mehr OpEx. Abos, Leasing und IT-Services pro Nutzer verteilen die Kosten gleichmäßig und wachsen mit dem Team. Große Investitionen lohnen sich, wenn das Geld da ist und du das Gerät über seine volle Lebensdauer nutzt.
Wann sollte ich mit der IT-Budgetplanung für das nächste Jahr anfangen?
Idealerweise im September oder Oktober, bevor Finance die Jahresplanung abschließt und bevor deine größten Lizenzen verlängert werden. Fang mit dem Inventar an, denn jeder weitere Schritt baut darauf auf. Wenn du Unterstützung beim Aufbau der Basis brauchst, geht unser Team das gern mit dir durch.









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