Key Takeaways
43 % der neuen Mitarbeiter warten mehr als eine Woche darauf, dass ihr Arbeitsplatz und ihre Tools einsatzbereit sind – bei voller Bezahlung, bevor sie überhaupt richtig arbeiten können.
Eine einfache Geräterichtlinientabelle pro Rolle (Entwicklung, Marketing, Vertrieb) verhindert Über- und Unterdimensionierung, sorgt für einheitliche Bestellungen und macht das Rätselraten bei jeder künftigen Einstellung überflüssig.
Die Sicherheitskonfiguration muss abgeschlossen sein, bevor das Gerät deine Hände verlässt – Festplattenverschlüsselung, MFA, Endgeräteschutz und Patches sind keine optionalen Schritte, die der Mitarbeiter später selbst regeln soll.
Die Mindestvorlaufzeit für eine Laptop-Bestellung beträgt 10–14 Werktage – Unternehmen, die regelmäßig neue Mitarbeiter einstellen, sollten zwei bis drei Geräte als Puffer auf Lager halten, um das kostspielige Szenario zu vermeiden, dass ein neuer Mitarbeiter am ersten Tag untätig dasitzt.
Die Zero-Touch-Bereitstellung über Plattformen wie deeploi macht den manuellen Einrichtungsschritt vollständig überflüssig: Das Gerät wird direkt an den Mitarbeiter versandt, konfiguriert sich beim ersten Start automatisch und ist sofort einsatzbereit, sobald es ausgepackt wird.
Warum die Laptop-Einrichtung der Engpass ist, den niemand im Budget einplant
Hier ist eine Zahl, die jeden Personalverantwortlichen aufhorchen lassen dürfte: Die Vlerick Business School hat herausgefunden, dass 43 % der neuen Mitarbeiter mehr als eine Woche warten müssen, bis ihr Arbeitsplatz und ihre Arbeitsmittel bereit sind. Das ist eine ganze Woche auf der Gehaltsliste, bevor die Person überhaupt richtige Arbeit leisten kann.
Für KMUs ohne eigene IT-Abteilung ist die Bestellung und Einrichtung eines Laptops für einen neuen Mitarbeiter einer der zeitaufwändigsten Schritte im Onboarding-Prozess. Du musst das richtige Gerät auswählen, das Betriebssystem konfigurieren, Konten anlegen, Software installieren und Sicherheitsrichtlinien anwenden – und das alles manuell, für jeden einzelnen neuen Mitarbeiter. Jedes Gerät kostet leicht drei bis fünf Stunden Arbeitszeit, und diese Zeit wird meist von einem Personalverantwortlichen, Büroleiter oder Gründer aufgewendet, der noch jede Menge andere Aufgaben zu erledigen hat.
Dieser Leitfaden führt dich durch den gesamten Prozess: von der Auswahl des richtigen Laptops über die ordnungsgemäße Konfiguration bis hin zur Übergabe am ersten Arbeitstag. Wir behandeln außerdem die Zero-Touch-Bereitstellung als moderne Alternative für Unternehmen, die nicht mehr jeden neuen Mitarbeiter wie ein kleines IT-Projekt behandeln wollen.
Voraussetzungen: Was du vor der Bestellung brauchst
Anforderungen an Hardware und Konten
Bevor du ein Gerät kaufst, solltest du dir drei Fragen stellen. Erstens: Welches Betriebssystem benötigt diese Position? Die meisten Geschäftsteams kommen gut mit Windows zurecht. Für Design-, Ingenieurs- und kreative Positionen ist oft macOS erforderlich. Zweitens: Wie hoch ist dein Budget? Entscheide, ob du das Gerät direkt kaufst, leasest oder ein Anbieterprogramm nutzt. Drittens: Hast du bereits Administrator-Zugangsdaten für Google Workspace oder Microsoft 365 sowie Lizenzen für rollenspezifische Software parat?
Wenn du diese Antworten schon festhältst, bevor du überhaupt einen Browser-Tab öffnest, sparst du dir später überraschend viel Hin und Her.
Lege eine Standard-Geräterichtlinie fest
Eine Geräterichtlinie ist einfach eine kurze Übersichtstabelle, die dir sagt, was du für jeden Rollentyp bestellen musst. Erstelle sie einmal, und jede künftige Bestellung wird einheitlich und nachvollziehbar. Hier ein einfaches Beispiel:
Diese Tabelle beugt zwei häufigen Fehlern vor: der Überdimensionierung von Geräten für nicht-technische Positionen (Budgetverschwendung) und der Unterdimensionierung für technische Positionen (Produktivitätsverlust). Wenn du deine erste Onboarding-Checkliste erstellst, gehört eine Geräterichtlinie ganz nach oben.
Schritt 1: Wähle den richtigen Laptop für die jeweilige Position
Passe die Gerätespezifikationen an die Aufgabenstellung an, nicht an die neuesten Produktvorstellungen. Ein Vertriebsmitarbeiter, der ein CRM und einen Browser nutzt, braucht keine 32 GB RAM. Ein Entwickler, der lokal Code kompiliert, schon.
Denk auch daran, wo der Mitarbeiter arbeiten wird. Wenn du jemanden remote einarbeitest, muss das Gerät möglicherweise direkt an seine Privatadresse geliefert werden. Das beeinflusst deine Wahl des Anbieters und deinen Zeitplan. Remote-Onboarding bringt ohnehin eigene Herausforderungen mit sich: (Workable) berichtet, dass 37,4 % der Personalverantwortlichen das Remote-Onboarding als größte Herausforderung bei der Stellenbesetzung nennen – noch vor der Kandidatensuche oder der Verhandlung von Angeboten.
Wenn du Mitarbeiter für mehrere Abteilungen einstellst, schau noch einmal in deine Checkliste für das Onboarding im Vertrieb oder in der Personalabteilung nach, um sicherzustellen, dass die Hardware den tatsächlichen Tool-Anforderungen jedes Teams entspricht.
Schritt 2: Bestelle das Gerät und plane den Zeitrahmen
Rechne rückwärts vom Eintrittsdatum des Mitarbeiters. Eine sichere Mindestvorlaufzeit beträgt 10 bis 14 Werktage. Das deckt Bestellung, Versand und die Zeit ab, die du für die manuelle Einrichtung und das Testen benötigst.
Rechne mit dem Unvorhergesehenen. Versandverzögerungen kommen vor. Der Lagerbestand des Anbieters ist aufgebraucht. Es wird eine falsche Konfiguration geliefert. Wenn du weißt, dass du im nächsten Quartal kontinuierlich neue Mitarbeiter einstellen wirst, halte einen kleinen Pufferbestand von zwei oder drei Laptops mit Standardausstattung bereit. Das klingt nach Luxus, aber bedenke die Alternative: ein neuer Mitarbeiter, der am ersten Tag untätig dasitzt. (CareerBuilder) schätzt, dass ein Fehlgriff bei der Einstellung im ersten Jahr etwa 14.900 $ kostet, wenn man Rekrutierung, Einarbeitung, Schulung, Produktivitätsverluste und die Neueinstellung berücksichtigt. Ein Laptop, der ein paar Wochen im Schrank verstaubt, ist eine deutlich günstigere Versicherung.
Für Unternehmen mit verteilten Teams ist der Zeitrahmen noch wichtiger. Der Versand an die Privatadresse eines Remote-Mitarbeiters in einer anderen Stadt (oder einem anderen Land) kostet zusätzliche Tage. Plane entsprechend und bestätige die Lieferadresse frühzeitig.
Schritt 3: Konfiguriere das Gerät: Betriebssystem, Konten, Software und Sicherheit
Richte das Betriebssystem ein, erstelle Konten und installiere die Software in einem Durchgang
Wenn der Laptop ankommt, widerstehe der Versuchung, ihn direkt jemandem für eine „schnelle Einrichtung" zu geben. Eine strukturierte Konfiguration in einem Durchgang verhindert vergessene Schritte und uneinheitliche Setups im gesamten Team.
Beginne mit den System-Updates. Ein brandneues Betriebssystem ist nie vollständig gepatcht. Führe alle verfügbaren Updates durch, starte den Rechner neu und überprüfe dann noch einmal. Das allein kann je nach Gerät 30 bis 60 Minuten dauern.
Richte als Nächstes die wichtigsten Konten des Mitarbeiters ein: E-Mail, Cloud-Speicher (Google Drive oder OneDrive) sowie alle SSO- oder Verzeichniskonten. Wenn dein Unternehmen Microsoft 365 nutzt, meldet sich der Mitarbeiter während des Windows-Einrichtungsassistenten mit seinem Arbeitskonto an. Bei Unternehmen, die vorrangig Google nutzen, unterscheidet sich der Ablauf geringfügig. Halte in jedem Fall die Anmeldedaten bereit, bevor du anfängst.
Installiere anschließend die rollenspezifische Software. Eine abteilungsspezifische Checkliste ist hier unverzichtbar. Deine Checkliste für das Onboarding im operativen Bereich sieht anders aus als die für das Onboarding in der Datenanalyse, und beide unterscheiden sich wiederum von den Anforderungen für das UX/UI-Onboarding. Halte fest, was jede Abteilung benötigt, und hake die Liste Punkt für Punkt ab.
Sorge für die Einhaltung der Sicherheitsgrundlagen, bevor das Gerät deine Hände verlässt
Die Sicherheitskonfiguration ist kein optionales Extra und nichts, was du dem Mitarbeiter überlassen kannst, damit er sich später darum kümmert. Bevor das Gerät übergeben wird, solltest du:
- eine vollständige Festplattenverschlüsselung aktivieren (BitLocker unter Windows, FileVault unter macOS)
- eine Passwortrichtlinie festlegen, die eine Mindestkomplexität vorschreibt
- den Endgeräteschutz (Antivirus und Anti-Malware) aktivieren
- die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle kritischen Konten aktivieren
Warum ist das unverzichtbar? Weil (Verizon Business) berichtet, dass 90 % der erfolgreichen Cyberangriffe und bis zu 70 % der erfolgreichen Datenlecks ihren Ursprung auf Endgeräten haben. Der Laptop deines neuen Mitarbeiters ist ein Endgerät. Er muss abgesichert sein, bevor er sich mit deinem Netzwerk verbindet.
Auch konsequentes Patching ist wichtig. (Automox) hat herausgefunden, dass im Jahr 2024 60 % der Unternehmen, die einen Datenleck erlitten, eine bekannte, ungepatchte Sicherheitslücke als Hauptursache nannten. Das ist ein Problem, das du bei der Einrichtung lösen kannst – nicht erst nach einem Sicherheitsvorfall.
Schritt 4: Teste das Gerät und bereite die Übergabe vor
Sobald du die Konfiguration abgeschlossen hast, gehe vor der Übergabe eine abschließende Checkliste durch. Das dauert fünfzehn Minuten und deckt Probleme auf, die sonst erst am ersten Arbeitstag des Mitarbeiters auftauchen würden – wenn der Druck am größten und die Geduld am geringsten ist.
Deine Checkliste für die Übergabe sollte Folgendes umfassen:
- WLAN-Verbindung wird hergestellt und die Authentifizierung funktioniert korrekt
- VPN-Verbindung funktioniert (falls zutreffend)
- E-Mails werden synchronisiert und können gesendet/empfangen werden
- Alle erforderlichen Apps lassen sich starten und akzeptieren die Anmeldedaten
- Druckerzugriff funktioniert (für Mitarbeiter vor Ort)
- MFA ist konfiguriert und der Mitarbeiter hat einen zweiten Authentifizierungsfaktor bereit
Für Remote-Mitarbeiter solltest du ein kurzes Willkommensdokument in das Versandpaket legen: Anmeldeschritte, Anweisungen zur WLAN-Einrichtung und den IT-Ansprechpartner für Fragen. Geh nicht davon aus, dass irgendetwas selbsterklärend ist. (Paychex) hat herausgefunden, dass 74 % der Mitarbeiter ihren Remote-Onboarding-Prozess als gescheitert bezeichneten. Ein einfacher Willkommensleitfaden trägt viel dazu bei, das zu verhindern.
Wenn du neue Mitglieder des Recruiting-Teams oder Personen einarbeitest, die mit sensiblen Bewerberdaten umgehen, überprüfe vor der Übergabe, ob die Zugriffsberechtigungen korrekt eingeschränkt sind.
Schritt 5: Bereite dich auf den schlimmsten Fall vor: Der Laptop kommt erst nach dem Arbeitsbeginn an
Selbst bei guter Planung kann das passieren. Ein Gerät verzögert sich beim Versand oder jemand hat vergessen, die Bestellung aufzugeben. Der Mitarbeiter erscheint am Montagmorgen – und auf seinem Schreibtisch steht nichts.
Du hast einige vorübergehende Optionen:
- Leihgerät: Wenn du einen Pufferbestand hast, stelle dem Mitarbeiter einen temporären Laptop mit grundlegenden Zugriffsrechten zur Verfügung, bis das endgültige Gerät eintrifft.
- Remote-Desktop-Zugriff: Richte dem Mitarbeiter einen virtuellen Desktop ein, damit er von jedem Rechner aus mit der Arbeit beginnen kann.
- Reine Cloud-Einrichtung auf einem privaten Gerät: Für Positionen, bei denen hauptsächlich browserbasierte Tools zum Einsatz kommen, kann ein privates Gerät mit Zugriff auf Google Workspace oder Microsoft 365 die ersten Tage überbrücken. Gehe dabei sorgfältig mit der Sicherheit um: MFA durchsetzen und das Herunterladen von Unternehmensdaten auf ein nicht verwaltetes Gerät vermeiden.
Wie lässt sich das künftig verhindern? Drei Maßnahmen helfen: einen Pufferbestand für planbare Neueinstellungen vorhalten, einen Anbieter mit garantierten Lieferzeiten nutzen und Zero-Touch-Bereitstellung in Betracht ziehen (dazu mehr im nächsten Schritt), die einen Großteil des manuellen Zeitrisikos vollständig beseitigt.
Die Kosten eines solchen Fehlschlags beschränken sich nicht auf verschwendetes Gehalt. (Gallup) berichtet, dass nur 12 % der Mitarbeiter vorbehaltlos der Meinung sind, ihr Unternehmen leiste beim Onboarding hervorragende Arbeit. Ein fehlender Laptop am ersten Tag ist genau das Signal, das einen neuen Mitarbeiter zweifeln lässt, ob er die richtige Wahl getroffen hat. (Digitate) hat herausgefunden, dass 52 % der Mitarbeiter, die ein mangelhaftes Onboarding erlebt haben, später eine negative Meinung vom gesamten Unternehmen entwickelten.
Schritt 6: Zero-Touch-Bereitstellung als skalierbare Alternative
So funktioniert Zero-Touch-Provisioning
Bei der Zero-Touch-Bereitstellung wird der Laptop direkt vom Anbieter an die Adresse des Mitarbeiters geliefert und ist bereits in einem Mobile-Device-Management-System (MDM) vorregistriert. Wenn der Mitarbeiter die Verpackung öffnet und das Gerät einschaltet, werden Konfiguration, Apps, Sicherheitsrichtlinien und Konten beim ersten Start automatisch eingerichtet. Es ist kein manueller Einrichtungsschritt erforderlich. Es ist keine IT-Fachkraft zwischengeschaltet.
Das Gerät wird über seine Hardware-Seriennummer dem Mitarbeiter zugeordnet. Das MDM weiß, was installiert, welche Richtlinien durchgesetzt und welche Konten eingerichtet werden müssen. Das Ergebnis: ein vollständig konfigurierter, sicherheitsgehärteter Laptop, der wenige Minuten nach dem Auspacken einsatzbereit ist.
Wann du von manueller auf Zero-Touch-Einrichtung umsteigen solltest
Die manuelle Einrichtung funktioniert gut, wenn du pro Quartal ein oder zwei Mitarbeiter einstellst und alle im selben Büro sitzen. Sobald du regelmäßig neue Mitarbeiter einarbeitest, an mehreren Standorten tätig bist oder Remote-Mitarbeiter einstellst, skaliert der manuelle Prozess nicht mehr. Jedes Gerät kostet Stunden an Arbeitszeit, und das Risiko übersehener Schritte oder inkonsistenter Konfigurationen wächst mit jeder Neueinstellung.
Hier kommt deeploi ins Spiel. Der gesamte Zero-Touch-Bereitstellungs-Workflow läuft über die Plattform: Gerätebestellung, automatische MDM-Registrierung, App-Installation, Sicherheitskonfiguration und Kontoerstellung werden durchgängig abgewickelt. Der Onboarding-Prozess in deeploi umfasst fünf Schritte. Du fügst den Mitarbeiter hinzu (entweder manuell oder per Synchronisierung aus einem HR-System wie Personio), füllst ein Onboarding-Formular mit Startdatum, E-Mail-Adresse und Softwarepaket aus und reichst es mindestens vier Tage vor dem Startdatum ein. Wenn ein Gerät Teil des Onboardings ist, wird die Bestellung über deeploi koordiniert und mit einem Bestätigungsschritt abgeschlossen. Am ersten Arbeitstag des Mitarbeiters ist das Gerät bereits konfiguriert und einsatzbereit.
Für Unternehmen, die längst über gelegentliche Neueinstellungen hinaus sind, ist der Unterschied deutlich spürbar. Statt eines stundenlangen manuellen Prozesses pro Gerät dauert der Verwaltungsaufwand nur noch wenige Minuten. (Brandon Hall Group) hat herausgefunden, dass Unternehmen mit soliden Onboarding-Prozessen die Bindung neuer Mitarbeiter um 82 % und die Produktivität um über 70 % steigern. Die IT vom ersten Tag an richtig aufzusetzen, ist ein wesentlicher Faktor in dieser Gleichung.
Unternehmen, die bereits erheblich in die Personalbeschaffung investieren, sollten die Einrichtungskosten gegen die Gesamtausgaben abwägen. (SHRM) beziffert die durchschnittlichen Kosten pro Neueinstellung auf fast 4.700 US-Dollar, und viele Arbeitgeber schätzen, dass die Gesamtkosten das Drei- bis Vierfache des Jahresgehalts der Stelle erreichen können. Produktivitätsverluste durch die manuelle Einrichtung eines Laptops sind eine überraschend teure Ineffizienz gemessen an der Gesamtinvestition, die du bereits in diese Neueinstellung getätigt hast.
Fehlerbehebung: Häufige Probleme bei der Einrichtung und deren Lösungen
Selbst bei einem soliden Prozess kann etwas schiefgehen. Hier sind die häufigsten Probleme und wie du sie behebst.
Das Gerät wird mit falschen Sprach- oder Ländereinstellungen des Betriebssystems geliefert. Das passiert häufiger bei Hardware aus dem Ausland. Unter Windows kannst du ein Sprachpaket unter „Einstellungen" → „Zeit & Sprache" → „Sprache & Region" hinzufügen. Unter macOS gehst du zu „Systemeinstellungen" → „Allgemein" → „Sprache & Region". Das ist zwar schnell behoben, aber für den Mitarbeiter ärgerlich, wenn es vor der Übergabe niemandem auffällt.
Der Mitarbeiter kann sich nicht anmelden, weil SSO oder MFA nicht vorkonfiguriert wurden. Wenn du Single Sign-On oder Multi-Faktor-Authentifizierung vor der Geräteübergabe nicht eingerichtet hast, stößt der Mitarbeiter bei der Anmeldung auf eine Hürde. Die Lösung ist einfach: Konfiguriere SSO und MFA in Schritt 3, nicht erst danach. Wenn du diesen Punkt bereits verpasst hast, führe den Mitarbeiter per Videoanruf durch die MFA-Einrichtung.
Softwarelizenzen wurden vor dem Starttermin überschritten oder sind abgelaufen. Das überrascht Unternehmen oft, besonders bei platzbasierten Lizenzen. Überprüfe deine Lizenzanzahl, bevor du mit der Bereitstellung beginnst. Wenn du zusätzliche Lizenzen benötigst, bestelle sie zusammen mit der Hardware – nicht erst am Tag vor dem Arbeitsbeginn des Mitarbeiters.
Das ausgelieferte Gerät bleibt im Einrichtungsassistenten hängen, weil das MDM nicht mit der Hardware-Seriennummer verknüpft wurde. Das ist ein Problem, das speziell bei Zero-Touch-Bereitstellungen auftritt. Das Gerät muss vor dem Versand mit der richtigen Seriennummer in deinem MDM-System registriert werden. Ist das nicht der Fall, ruft der Einrichtungsassistent das Konfigurationsprofil nicht ab und der Mitarbeiter erhält ein unkonfiguriertes Standardgerät. Die Vorbeugung ist einfach: Registriere die Seriennummer in deinem MDM, sobald der Anbieter die Bestellung bestätigt hat. Mit deeploi werden Geräte dem Inventar hinzugefügt und vorab registriert, bevor sie den Mitarbeiter erreichen.
Der Überblick über Endgeräte ist dabei entscheidend. (CSO Online) berichtet, dass 54 % der Sicherheitsexperten angaben, mehr als 20 % ihrer gesamten Endgeräte seien nicht verwaltet. Wenn du Geräte manuell einrichtest und den Überblick darüber verlierst, welche bereits konfiguriert wurden, wächst diese Lücke schnell.
Remote-Mitarbeiter sehen sich mit einer zusätzlichen Komplexitätsebene konfrontiert: Verbindungsprobleme bei der Einrichtung, Unklarheiten darüber, welche Zugangsdaten zu verwenden sind, und kein Kollege in der Nähe, den man fragen kann. (Gallup) hat herausgefunden, dass sich nur 28 % der Remote-Mitarbeiter stark mit der Mission und dem Zweck ihres Unternehmens verbunden fühlen – ein Rückgang gegenüber 35 % im Jahr 2019. Eine frustrierende IT-Erfahrung am ersten Arbeitstag trägt nicht gerade dazu bei, diese Zahl zu verbessern.
FAQ
Wie weit im Voraus sollte ich einen Laptop für einen neuen Mitarbeiter bestellen?
Plane mindestens 10 bis 14 Werktage vor dem Arbeitsbeginn ein. Das berücksichtigt Bestellung, Versand, manuelle Konfiguration und Tests. Individuelle Konfigurationen oder internationale Sendungen können länger dauern. Wenn du häufig neue Mitarbeiter einstellst, lohnt es sich, zwei oder drei Geräte als Puffer auf Lager zu halten.
Kann ich einen Laptop für einen Mitarbeiter an einem anderen Standort aus der Ferne einrichten?
Ja, aber die Methode hängt von deiner Konfiguration ab. Bei der manuellen Bereitstellung kannst du das Gerät in deinem Büro einrichten und versenden oder Remote-Desktop-Tools nutzen, um den Mitarbeiter durch die Einrichtung zu führen. Für einen skalierbaren Ansatz ermöglicht die Zero-Touch-Bereitstellung, ein Gerät direkt zum Mitarbeiter nach Hause zu schicken – bereits im MDM registriert, sodass es sich beim ersten Start selbst konfiguriert.
Was ist die beste Onboarding-Software für KMU in Deutschland und Europa?
Speziell für die IT-Bereitstellung solltest du nach Plattformen Ausschau halten, die MDM, automatisierte Kontoerstellung und Geräteverwaltung kombinieren. deeploi wurde genau für diesen Anwendungsfall im DACH- und europäischen Markt entwickelt und integriert HR-Systeme wie Personio mit der Gerätebereitstellung und Sicherheitskonfiguration. Die richtige Wahl hängt von deinem Tech-Stack, deiner Teamgröße und davon ab, ob du Unterstützung für macOS, Windows oder beides benötigst.
Brauche ich eine MDM-Lösung, wenn ich nur ein kleines Team habe?
Sobald du 10 oder mehr Geräte verwaltest oder Mitarbeiter im Homeoffice hast, macht sich eine MDM-Lösung bezahlt. Unterhalb dieser Schwelle kommst du zwar mit manueller Einrichtung aus, verlierst aber den Überblick über den Gerätezustand, den Patch-Status und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. Der Wendepunkt kommt meist früher als erwartet, besonders wenn du Offboarding und Geräterückgabe mit einbeziehst.
Was mache ich, wenn der Laptop erst nach dem Eintrittsdatum des Mitarbeiters eintrifft?
Weise ein Leihgerät aus dem Pufferbestand zu, richte einen Remote-Desktop-Zugang ein oder gewähre vorübergehend reinen Cloud-Zugriff auf einem privaten Gerät (mit obligatorischer MFA). Um zu verhindern, dass sich das wiederholt, baue einen Pufferbestand auf, wähle Anbieter mit zuverlässigen Lieferzeiten und prüfe die Möglichkeit einer Zero-Touch-Bereitstellung, damit das Gerät direkt an den Mitarbeiter geliefert wird, ohne dass es vorher in deinem Büro eingerichtet werden muss.
Fazit
Die manuelle Einrichtung von Laptops funktioniert – bis sie es nicht mehr tut. Für ein Unternehmen, das seinen fünften oder zehnten Mitarbeiter einstellt, ist der Prozess zwar mühsam, aber noch überschaubar. Doch mit zunehmendem Wachstum wirkt sich jeder manuelle Schritt multiplikativ aus: mehr Geräte, mehr Konfigurationen, mehr Gelegenheiten, dass etwas übersehen wird. (Gallup) berichtet, dass 88 % der Unternehmen zugeben, kein besonders gutes Onboarding zu gewährleisten. Ein großer Teil dieser Lücke liegt in der IT-Bereitschaft.
Wenn du immer noch jeden Laptop von Hand einrichtest, bietet dir dieser Leitfaden einen zuverlässigen Prozess, dem du folgen kannst. Wenn du aber möchtest, dass die Einsatzbereitschaft vom ersten Tag an die Regel und nicht die Ausnahme ist, solltest du frühzeitig eine Zero-Touch-Bereitstellung in Betracht ziehen. Warte nicht, bis der Prozess unter dem Druck zusammenbricht.
Für KMUs lässt sich der gesamte IT-Onboarding-Workflow über deeploi automatisieren – von der Gerätebestellung über die Konfiguration bis hin zur Kontoeinrichtung –, sodass neue Mitarbeiter sofort mit der Arbeit beginnen können, sobald sie ihren Laptop aufklappen. Wenn du bereit bist, keine Stunden mehr mit der manuellen Einrichtung zu verbringen, informiere dich, wie du dein Onboarding optimieren kannst, oder vereinbare ein Beratungsgespräch, um Zero-Touch-Provisioning für deinen nächsten neuen Mitarbeiter einzurichten.







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